Kosteneffizienz

Kosteneffizienz

Eine stete Verbesserung der Wirtschaftlichkeit bleibt bei knappen Ressourcen grundlegend für den Erhalt und die Verbesserung von Einsatz- und Funktionsfähigkeit der Waffensysteme.

Kostentransparenz im Rahmen eines Lifecycle Cost Managements (LCCM) erfordert ein einheitliches Verständnis über Struktur und Inhalt der die Kosten verursachenden Elemente bei allen Beteiligten. Das wird erreicht durch eine präzise Definition der Kostenstruktur und der darin festgelegten Kostenarten.

  1. LCCM
  2. Logistische Analysen mit Simulation
  3. Studien
Logistische Strategie

Logistische Strategie

Die Logistische Strategie beschreibt ein Konzept für die Betriebs- und Betreuungsleistungen. Dies ist die Grundlage für die Planung, Durchführung und Dokumentation der logistischen Unterstützung einschließlich der benötigten Ressourcen.

  1. Service Level (Make or Buy Entscheidung)

Konzepte:

  1. Projektbezogenes Logistisches Konzept (PLK)
  2. Materialerhaltungskonzept (MEK)
  3. Geräteinstandsetzungskonzept (GIK)
Logistische Strategie

Service Level

  • Service Levels entsprechen definierten Betriebs- und Betreuungsleistungen. Im Rahmen der logistischen Strategieentwicklung und Anpassung ist zu entscheiden, welche Leistungen vom öffentlicher Auftraggeber oder von der Industrie erbracht werden sollen.

    Mit Hilfe von Simulationen und Modellbildungen unterstützt die ESG Sie bei:

    • Make or Buy Entscheidung der Leistungen
    • Definition der zugehörigen Anforderungen, den Service Level Objectives (SLO)
    • Definition der zugehörigen Service Level Agreements (SLAs)
    • Definition von Leistungsparametern für die Einhaltung von SLAs, den Key Performance Indicators (KPIs).
    • Monitoring definierter SLAs und deren KPIs
    • Regelmäßiges kritisches Überprüfen, ob SLAs ihre vordefinierten Ziele (SLOs) erreichen.
    • Optimierung und Anpassung bestehender Verträge
Logistische Strategie

Projektbezogenes Logistisches Konzept (PLK)

  • Das Projektbezogene Logistische Konzept (PLK) enthält die detaillierten Informationen für die Planung, Implementierung und Koordinierung der notwendigen Integrated Logistics Support (ILS) Elemente. Erstmalig ist das PLK in der Analysephase zu erstellen und ist über den gesamten Lebenszyklus zu aktualisieren.

Logistische Strategie

Materialerhaltungskonzept (MEK)

  • Das Materialerhaltungskonzept (MEK) trifft Aussagen zu Möglichkeiten und Einschränkungen der Instandhaltung. Die Materialerhaltungsstrategie für den Einsatz bestimmt die notwendigen Instandsetzungsebenen und vom Nutzer durchzuführenden Tätigkeiten.

    Im Rahmen der Logistics Support Analysis (LSA) wird das MEK entwickelt und kontinuierlich über den Produktlebenszyklus angepasst. Es enthält:

    • Begründung aller Support Leistungen:
      • Operationelle Anforderungen
      • Kosten
    • Präventive Instandhaltung
    • Condition Based Maintenance (CBM)
    • Korrektive Instandsetzung
    • Instandhaltungsebenen
    • Instandhaltung im Einsatz

    Verwendete Standards: MIL-STD-1388-1A , MIL-STD-1388-2B, ASD S3000L, DEF-0060 und MIL-PRF-49506

Logistische Strategie

Geräteinstandsetzungskonzept (GIK)

  • Das Geräteinstandsetzungskonzept (GIK) trifft für jede Baugruppe / Line Repairable Unit (LRU) eine Aussage hinsichtlich der individuellen Materialerhaltungsmaßnahmen. Es basiert auf den gültigen Vorschriften der Bundeswehr.

    Das GIK enthält nachfolgende Informationen:

    • Geräteaufbruch
    • Mögliche Reparaturverfahren
    • Instandsetzer (zivil/ militärisch)
    • Materialerhaltungstätigkeiten
    • Meantime Between Failure (MTBF)/ Time Between Overhaul (TBO)
    • Bodendienstprüfgeräte und Sonderwerkzeuge (BPS)
    • Notwendige Kompetenzen
    • Notwendige Dokumentation
Klarstand

KLARSTAND

Klarstand beschreibt den technischen Zustand und die Einsatzfähigkeit von technischen Geräten sowie Boden- und Luftfahrzeugen. Der Klarstand zeigt den aktuell verfügbaren Bestand an. Er wird wesentlich beeinflusst durch:

  1. Dislozierung
  2. Wartungszyklen
  3. Ressourcen
  4. Obsoleszenzen


Beeinflussende Tätigkeiten:

  1. Logistische Analysen mit Simulation
  2. Logistics Support Analysis (LSA)
  3. Reliability, Maintainability und Testability Analysen


Klarstand

Dislozierung

Klarstand

Wartungszyklen

  • Wartungspläne dienen der Terminierung von zeit- und/oder leistungsabhängigen Instand-
    haltungsmaßnahmen. Bei planmäßigen Fälligkeiten wird eine Instandhaltungsmeldung generiert und daraus ein Instandhaltungs-
    auftrag erzeugt.
    Nicht abgestimmte Wartungspläne führen zu überdehnten und/oder sich überschneidenden Wartungszyklen, wodurch der Klarstand einer Flotte nachhaltig negativ beeinflusst werden kann.

  • Handlungsfelder:

    • Störungs- und Wartungsanalyse zur Optimierung des Inspektionssystems
    • Identifizierung und Optimieren von Wartungszyklen gem. ASD S4000P (ISMO-Prozess) bzw. MSG3-Analysen
    • Vereinfachung der Wartungsintervalle (Materialerhaltungskonferenz)
    • Analyse Materialerhaltungskonzept (MEK) mit logistischer Simulation
Klarstand

Ressourcen

Klarstand

Obsoleszenz

  • Obsoleszenz ist die beginnende oder tatsäch-
    liche Nichtverfügbarkeit von Geräten, Bauteilen, Software, Materialien, Ressourcen, Prozessen, Dienstleistungen und / oder Know-how.

  • Auswahlkriterien für Obsoleszenz-Strategie:

    • Wahrscheinlichkeit: Wie hoch ist das Risiko zu bewerten, dass Obsoleszenz auftritt?
    • Auswirkung: Wie sind die Auswirkung auf das System, wenn Obsoleszenz auftritt?
    • Kosten: Wie hoch ist der wahrscheinlichste Aufwand, zur Beseitigung der Obsoleszenz?
Performance Based Logistics

Performance Based Logistics (PBL)

PBL ist eine langfristige Vereinbarung mit dem Ziel, die Einsatzbereitschaft und militärischen Fähigkeiten unter Berücksichtigung kleiner werdender Plattformanzahlen (z.B. Luftfahrzeuge, Kraftfahrzeuge, Schiffe) zu optimieren.

  1. Was ist das Spektrum von PBL?
  2. Wie werden PBL-Verträge gestaltet?
  3. Warum werden PBL-Verträge verwendet?
Performance Based Logistics
Performance Based Logistics
  • Was?

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    1. Liefergeschwindigkeit
      Gewährleistet eine akzeptable logistische Reaktionszeit hinsichtlich Lieferzeitpunkt, Reparaturzeit, usw.
    2. Traditioneller Support
      Einkauf von Ersatzteilen, Reparaturen, Werkzeugen und Dienstleistungen nach Bedarf beispielsweise über
      • Technisch-Logistische-Bereuungs-Leistungen (TLB)
      • Entwicklungs-Technische-Betreuungs-Leistungen (ETB)
      • Instandsetzungsrahmenvertrag (IRV)
Performance Based Logistics

Traditioneller Support

  • Traditioneller Support bewirkt, dass das Produkt

    • dem geforderten Stand der Technik entspricht,
    • wirtschaftlich und unter Einhaltung der rechtlichen Bestimmungen betrieben wird,
    • einsatzreif und versorgbar ist.



    Instandsetzungsrahmenvertrag:

    • Am Standort
    • Werk
  • TLB / ETB Leistungen gem. BLK 2015

Performance Based Logistics

Liefergeschwindigkeit

  • Diese PBL-Vereinbarung gewährleistet eine akzeptable logistische Reaktionszeit hinsichtlich Lieferzeitpunkt, Reparaturzeit, usw.

    Beim traditionellen Support sind die Kosten für Ersatzteile und Reparaturen bekannt. Eine Reparatur- und Lieferfähigkeit ist jedoch nicht gewährleistet. Die Bedarfsprognose an Ersatzteilen und die Ausplanung der Instandsetzung verbleiben beim Auftraggeber:

    • Die Unsicherheit hinsichtlich der rechtzeitigen Anlieferung der Ersatzteile wird durch garantierte Lieferzeiten oder Turn around Zeiten eliminiert, insbesondere von long-lead-items
    • Verringerte Ausfallzeit des Produktes
    • Erhöhte Planungssicherheit und -güte
    • Verspätete Lieferung > Reduzierung des Vorteils > Verringerung der Vergütung
Performance Based Logistics

Logistische Verfügbarkeit

  • Diese PBL-Vereinbarung stellt sicher, dass das benötigte Material oder der Service jederzeit
    verfügbar und verwendbar ist. Services wie Lagerhaltung, Einkauf und Bedarf an Ersatz-
    teilen werden an den Auftragnehmer übertragen. Dieser gewährleistet im Gegenzug die Verfügbarkeit des Services.

    Die Vorhersage, wie häufig Ersatzteile defekt sind, nachgekauft oder repariert werden müssen, sowie das Management der zugehörigen Supply Chain, ist eine mühevolle Angelegenheit und keine Kernkompetenz eines Auftraggebers.

    • Outsourcing der Materialbewirtschaftung oder weiterer Services
    • “Hole in the Wall” Prinzip
    • Material / Service wird analysiert und bei Bedarf bereitgestellt
    • Risiko von Fehlmengen / Steuerungen werden an den Service Provider übertragen
    • Von „Pay per Part“ hin zu einer Vergütung für eine Leistungserbringung in Form von Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit
Performance Based Logistics

Operationelle Verfügbarkeit

  • Diese PBL-Vereinbarung gewährleistet die Einsatzbereitschaft einer Plattform / Subsystem ohne technische Mängel für einen definierten Zeitraum in Prozent.

    Betrieb und Betreuung einer Plattform / Subsystem erfolgt durch den Auftragnehmer. Der Auftraggeber konzentriert sich auf ein Produkt sowie eine Funktionalität und beauftragt einen Partner, der sich um den Product Support kümmert.

    • Vergütung für die Nutzung eines Produktes, nicht für Material und Personal
    • Auftraggeber gewährleistet die geforderte Verfügbarkeit bei kleiner werdenden Flottengrößen
    • Langfrisitige Vereinbarung
    • “Win-Win” Situation, weil der Auftragnehmer die gleichen Ziele verfolgt (z.B. einsatzbereite UAS, Simulatoren) wie der Auftraggeber
    • Volle Transparenz
Performance Based Logistics

Missionssicherung

  • Diese PBL-Vereinbarung gewährleistet die erfolgreiche Durchführung von Missionen / Aufgaben mit der genutzten Plattform / Subsystem.

    Betrieb und Betreuung einer Plattform / Subsystem erfolgt durch den Auftragnehmer. Der Auftraggeber konzentriert sich auf ein Produkt sowie eine Funktionalität und beauftragt einen Partner, der sich um den Product Support kümmert.

    • Vergütung für die erfolgreiche Nutzung eines Produktes, nicht für das Vorhanden sein eines Produktes / Services
    • Auftraggeber gewährleistet die Missions- / Aufgabendurchführung (z.B. Ausbildung von Personal, Schutz vor Cyber Attacken)
    • Langfrisitige Vereinbarung
    • “Win-Win” Situation, weil der Auftragnehmer nur bei Erfolg des Auftraggebers bezahlt wird
    • Volle Transparenz
Performance Based Logistics

Wie?

  • Es sind die exakten Anforderungen für das Product Support System zu definieren, welche ein Bonus / Malus System in den Verträgen enthalten. Dies impliziert eine transparente Steuerung / Kontrolle der globalen Supply Chain.

    • Zieldefinition / Risikomanagement
      • Abbildung des Einsatzkonzeptes und des Auftrages in einer Simulation
      • Identifizierung der optimalen logistischen Strategie
      • Identifizierung der zugehörigen Kennzahlen
    • Bonus- / Malus-System
      • Bewertung der Effekte von Incentives
    • Vertragsgestaltung
      • Eineindeutige Anforderungen und Verantwortlichkeiten
      • Nur überprüfbare Anforderungen und Kennzahlen
Performance Based Logistics

Warum?

  • Der PBL-Ansatz sorgt für eine nachhaltige Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft und der Fähigkeiten. Da Industrie und Auftraggeber gemeinsame Ziele verfolgen, ergibt sich eine „Win-Win“ Situation.

    • Entscheidungsfindung
      • Public Private Partnership
      • Upgrades oder Neuentwicklung um mit den Technologiesprüngen mithalten zu können
      • Gemeinsame Zieldefinition (Nutzung des Produktes)
    • Nutzen / Treiber
      • Verringerte Verfügbarkeit und Einsatzbereitschaft von Fähigkeiten aufgrund kleiner werdender Flotten
      • Zunehmende Kosten für Nutzung und Materialerhaltung bei limitierten Budgets
      • Neue und sich schnell verändernde militärische Anforderungen
Performance Based Logistics

Vorteile

  • PBL-Strategien haben in den letzten Jahren eine Reihe von Vorteilen nachgewiesen, sofern sie bedarfsgerecht umgesetzt wurden.

    • Konzentration der Kernaufgaben
    • Langfristig planbarer Haushalt
    • Langfristiger Erhalt der Einsatzfähigkeit und -bereitschaft



      • Erhöhung der materiellen Verfügbarkeit
      • Verkürzte logistische Reaktionszeiten
      • Verkürzte Instandsetzungszeiten
      • Deutliche Verringerung von Lieferrückständen
      • Deutliche Verringerung von überschüssigen Material
      • Deutliche Verringerung der logistischen Aufwände
      • Erhöhung der Zuverlässigkeit
      • Verringerung von Obsoleszenzfällen
      • Verringerung der Kosten
Prognosefähigkeit

Prognosefähigkeit

Prognosefähigkeit ist wesentlicher Bestandteil der Erkenntnis- und Beurteilungsfähigkeit des Projektleiters im BAAINBw zur Sicherstellung eines hohen Klarstands und einer hohen Einsatzbereitschaft der Flotte.


Wesentliche Grundlagen für die Prognosefähigkeit sind:


  1. Hohe Datenqualität aus dem Betrieb der Flotte
  2. Feedbackdaten aus dem Betrieb der Flotte und der Instandsetzungsindustrie
  3. Auswerte- / Analyselogik auf Seiten des Nutzers bzw. der unterstützenden Industrie
  4. Transparenz der Daten
Prognosefähigkeit

Datenqualität

  • Eine hohe Datenqualität ist für die Prognosefähigkeit von essentieller Bedeutung. Sowohl Befüllungsgrad als auch Plausibilität der erhobenen Daten sind grundlegende Faktoren zur Erstellung einer Prognose:

    • Meldesituation
      • Nutzbarkeit der Angaben
      • Bedeutung der Angaben
    • Befüllungsgrad der relevanten Datenfelder
    • Plausibilität der Angaben
    • Zuverlässigkeit der Angaben
Prognosefähigkeit

Feedbackdaten

  • Unter Feedbackdaten in diesem Kontext versteht die ESG Informationen aus dem Betrieb, der Instandhaltung und der Materialwirtschaft von Waffensystemen.

    • Operationelle Daten (aus den Verbänden – Materialerhaltungsstufe 1+2)
    • Instandsetzungsdaten (Instandsetzungszentren und Industrie – Materialerhaltungsstufe 3+4)
    • Materialbewirtschaftungsdaten

    aus

    • Systeme in Nutzung-Verfahren für die Historie
    • SASPF

    für

Prognosefähigkeit

Auswerte- und Analyselogik

  • Auswerte- und Analyselogiken sind notwendig, um Daten maschinell verarbeiten zu können und um korrekte Ergebnisse zu erzeugen. Die Logiken sind in Tools implementiert, um eine standardisierte und konsistente Datenanalyse zu gewährleisten.

    • Vermeiden der Mehrfachzählung von Störfällen
    • Verbands- und flottenbezogene Störfallzählung
    • Durchführen von Prognoseberechnungen
    • Erkennen und Darstellen von Ausfallzusammenhängen
    • Erkennen von Frühausfällen und Verschleiß
    • Erkennen von Wiederholungsstörungen
    • Darstellen von Überlebens-
      wahrscheinlichkeiten
Prognosefähigkeit

Transparenz

  • Die Transparenz des Betriebsverhaltens der Systeme/ Geräte ist ein wesentliches Kriterium für die Einsatzbereitschaft einer Flotte, um Entscheidungen in der Materialerhaltung nach technischen und wirtschaftlichen Kriterien zu ermöglichen.


    • Durchgängigkeit in der Datenerfassung Materialerhaltungsstufe (MES) 1-4
    • ganzheitlichen Betrachtung / Bewertung von
      • Stördaten (Verbände)
      • Instandsetzungsdaten (Industrie / Instandsetzungszentren)
      • Materialbewirtschaftungsdaten (Planungsdaten)
Ersatzteilverfügbarkeit

Ersatzteilverfügbarkeit


Die Sicherstellung der Ersatz- und Austauschteilverfügbarkeit ist eine Aufgabe, die nicht unterschätzt werden darf. Ausfall- und Stillstandszeiten von Maschinen und Gerät durch nicht oder erst mit großer zeitlicher Verzögerung zu beschaffender Ersatzteile können den Unternehmenserfolg maßgeblich mit beeinflussen.

Die ESG sorgt für eine effiziente Ersatzteilverfügbarkeit bzw. -bevorratung und steuert der Obsoleszenz gezielt entgegen.


  1. Vorausschauendes Ersatzteil-Management
  2. Lagerung und Transport von Material
  3. Obsoleszenz Services
  4. Logistische Analysen mit Simulation
  5. Lifecycle Cost Management (LCCM)
Ersatzteilverfügbarkeit

Vorausschauendes Ersatzteil-Management

  • Wie viele Ersatzteile werden wann und wo benötigt?

    Die ESG verwendet kosteneffiziente Methoden zur Ersatzteiloptimierung.

Lebenszyklus

Lebenszyklus

Der Produktlebenszyklus beschreibt den Weg eines Produktes - vom Beginn bis zum Ende - mit Hilfe eines funktionalen Modells und spezifischen Phasen. Es gibt verschiedenste Lebenszyklusmodelle:

  1. Integrated Logistics Support (ILS) / Integrated Product Support (IPS)
  2. Safety
  3. Customer Product Management (CPM) Phasen
    1. Analysephase
    2. Realisierungsphase
    3. Nutzungsphase
Lebenszyklus

CPM-Phase - Analyse

  • In der Analysephase ist ILS / IPS verantwortlich für die Entwicklung des logistischen Konzeptes und die Definition der logistischen Anforderungen. Das Konzept basiert hauptsächlich auf den operationellen Anforderungen und dem Einsatzkonzept.

    • Identifizierung von Nutzeranforderungen
    • Definition von logistischen Anforderungen an das Produkt
      • Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Wartbarkeit, Testbarkeit, Prognostik und Feedback
    • Bewertung alternativer, materieller Lösungsmöglichkeiten einschließlich personeller und materieller Ressourcen
    • Identifizierung und Reduzierung potentieller Risiken mit Hilfe von Studien, Versuchen, Modellen und Simulationen
    • Aufbau eines Geschäftsmodells einschließlich der Analyse und logistischen Bewertung von Alternativen und der Lebenszykluskostenschätzung, um die Realisierungsphase starten zu können
Lebenszyklus

CPM-Phase - Realisierung

  • Ziel der Realisierungsphase ist die Validierung der technischen Lösung und die anschließende zeitgerechte Lieferung zur Herstellung dieser Lösung an den Nutzer einschließlich der zugehörigen logistischen Produkte.

  • In der Realisierungsphase unterstützt ILS / IPS das System Engineering und ist verantwortlich für die Erstellung aller logistischen Produkte. Das beinhaltet:

    • Durchführung von trade-off Studien
    • Beteiligung bei der Auswahl von Geräten und Lieferanten
    • Prognose von Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Isolierbarkeit
    • Teilnahme an Design Reviews
    • Erstausbildung von Einsatz- und Instandsetzungspersonal
    • Dokumentation
    • Ersatzteilerstbedarf und Werkzeug
    • Instandhaltung, Bodendienstprüfgeräte und Sonderwerkzeuge (BPS)
    • Infrastruktur und Gebäude
Lebenszyklus

CPM-Phase - Nutzung

  • Ziel der Nutzungsphase ist die Nutzung der technischen Lösung. Dazu sind alle Maßnahmen zu ergreifen, die dem Erhalt oder der Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit und Einsatzbereitschaft dienen. Die Maßnahmen haben sich an den operationellen und wirtschaftlichen Zielen zu orientieren.

SASPF

SASPF

Standard-Anwendungs-Software-Produkt-Familien (SASPF) ist eine angepasste Software, abgeleitet von der Standardsoftware SAP speziell für die Bundeswehr. Mittlerweile werden u.a. alle fliegenden Waffensysteme in SASPF geführt.

Die ESG unterstützt die Bundeswehr und zivile Dienstleister in der Datenaufbereitung, im Stammdatenmanagement oder bspw. im Datenqualitätsmanagement bei der Migration oder in der Nutzung.

  1. Logistische Analysen von Bestandsdaten- und Bewegungsdaten
  2. Stammdaten- und Datenqualitätsmanagement
  3. Materialbewirtschaftung in MDNpro und direkter Schnittstelle zu SASPF
  4. Kodifizierung und Klassifizierung in N-CORE mit direkter Schnittstelle zu SASPF
  5. Beratung und Betreuung
  6. Logistische Konzepte
Einsatzlogistik

Einsatzlogistik


Die Logistik bezogen auf den Einsatz ist ein wesentlicher Beitrag zur Einsatzbereitschaft der Streitkräfte und bedingt die Einbindung der Wirtschaft.

Die ESG unterstützt hierbei u.a. bei der Erstellung von Verlegepaketen, bei Aufbau bzw. Rückbau von Einsatzinfrastruktur (z.B. Betrieb Materialschleuse), Einfuhr und Rückführung von Material, Lagerung und Transport oder bspw. auch bei der Aussonderung / Verwertung.


  1. Unterbringung im Einsatz und Feldlager
  2. Integrated Logistics Support (ILS) und Logistics Support Analysis (LSA)
  3. Logistische Konzepte
  4. Materialbewirtschaftung inkl. Lagerung und Transport von Material
  5. Beratung und Betreuung inkl. Logistische Analysen mit Simulation
  6. LCCM, Produktbeobachtung und Safety
Distributionslogistik mit Drohnen

Distributionslogistik mit Drohnen


Die ESG erarbeitet innovative Konzepte zu Zukunftsthemen, wie auch im Bereich der Distributionslogistik mit Drohnen.

Alle dazu notwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen zum Thema Drohneneinsatz und Drohnenabwehr (technisch und logistisch) sind unter einem Dach in der ESG vereint.

Somit gelingt ein ganzheitlicher Ansatz von der Entwicklung und Beratung bis hin zum Test und Betrieb von Drohnensystemen.


  1. Mitarbeit in Gremien, wie bspw. im DIN zum Thema: „Distributionslogistik mit unbemannten Flugsystemen“
  2. Studie „Liefern unbemannte Luftfahrzeuge einen Beitrag zum Lastentransport?“
  3. Drohnenabwehrsystem im Einsatz u.a. beim G7-Gipfel in Elmau
  4. Logistische Konzepte und Materialbewirtschaftung


Beratung und Betreuung

Beratung und Betreuung

Die ESG unterstützt den öffentlichen Auftraggeber seit Jahrzehnten durch Beratungs- und Betreuungsleistung im logistischen Umfeld.

  1. Technisch Logistische Betreuung nach Betreuungsleistungskatalog BLK 2015 für Geräteausrüstung: Funktionelle Ausrüstung / Avionik / Bodendienstprüfgeräte und Sonderwerkzeug
  2. Produktbeobachtung und Dokumentation
  3. Logistik-Beratung und Konzepte
  4. Logistische Analysen mit Simulation
  5. In-Service-Support für komplexe Systeme z.B. COBRA (Counter Battery Radar)
  6. SASPF / SAP-Beratung
  7. IT- und Software-Beratung
  8. Geräte- und System-Engineering
  9. Zentrale Steuerung von technisch-logistischen Betreuungsleistungen
  10. Personalunterstützung beim Kunden


Dokumentation

Dokumentation

Die ESG erbringt Dokumentationsleistungen für die militärische und zivile Luftfahrt. Die Leistungserbringung erfolgt für beschreibende Dokumentation und Ersatzteildokumentation.

  1. Beschreibende Dokumentation, Interaktive Elektronische Technische Dokumentation (IETD) und Ersatzteildokumentation
  2. Ersterstellung im Rahmen Herstellung der Einsatzbereitschaft (HdE)
  3. Änderungsdienst im Rahmen der Technisch-Logistischen Betreuung (TLB)
  4. Datenmanagement
  5. Management von IETD-Datenbeständen
  6. Erzeugung von Publikationen
  7. Technische Illustration



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Dokumentation

Dokumentation - Referenzen

Referenzen und Projekte:


  1. Erstellen von IETD im Projekt Eurofighter
  2. Betreuung von IETD inkl. Änderungsdienst und Konvertierung von Altdokumentation für die Waffensysteme CH-53G/GS, MK-41 und BO-105
  3. Gesamtverantwortliche Firma für IETD im Projekt Gleitfallschirmsystem und Folgeprojekten
  4. Erstellung von IETD (Anteil Beschreibende Dokumentation) imProjekt CH-53GA
  5. Mitglied der ARGE IETD P-3C, Konvertierung von Originaldokumentation in IETD
  6. Erstellung von IETD im Projekt MEADS
  7. Konvertierung von Altdokumentation in IETD im Projekt SASPF Tornado


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Integrated Logistics Support (ILS)

Integrated Logistics Support (ILS)

  • Ziel von ILS ist, passende Unterstützungskonzepte bei niedrigen Lebenszyklus-Kosten zu entwickeln.

    Die ESG bietet gemäß ASD SX000i folgende Portfolioelemente:

    • Computer Resources
    • Design Influence
    • Facilities and Infrastructure
    • Maintenance
    • Manpower and Personnel
    • Packaging, Handling, Storage and Transportation
    • Product Support Management
    • Supply Support
    • Support Equipment
    • Sustaining Engineering
    • Technical Data
    • Training
ILS / LSA

Logistics Support Analysis (LSA)

  • Eine LSA ist ein strukturierter Ansatz zur Definition, Analyse und Quantifizierung von logistischen Unterstützungsleistungen sowie zur rechtzeitigen Beeinflussung des Produkt-Designs, um die Wartbarkeit zu erleichtern und die Lebenszykluskosten zu verringern.

  • Betreuung Projekte / Produkte über gesamten Lebenszyklus

    • Durchführung LSA in allen Projektphasen
    • LSA als interdisziplinärer Ansatz mit kaufmännischen, technischen und logistischen Anteilen
    • Einbindung eines breiten Partnernetzwerkes aus Industrie und Wissenschaft (z.B. UniBw München).

    Verwendete Standards: MIL-STD-1388-1A , MIL-STD-1388-2B, ASD S3000L, DEF-0060 undMIL-PRF-49506

LCCM

Lifecycle Cost Management (LCCM)

Die Problemstellungen und Aufgaben im Rahmen eines LCCM sind vielfältig und meist waffensystembezogen. Diese können aber auch prozess- oder, im Lebenszyklus eines Produktes, phasenbezogen sein. Das Regelwerk für die Bundeswehr ist die Vorschrift “Lebenswegkostenmanagement in der Bundeswehr über alle CPM-Phasen“.


In der effektiven Anwendung eines LCCM sind folgende Grundsätze zu beachten:

  1. Ganzheitliche Betrachtung
  2. Einbindung aller Phasen des System-Lifecycle-Management
  3. Einbindung in einen phasendurchgängigen Integrated Logistics Support (ILS) / Logistics Support Analysis (LSA) Prozess
Logistische Konzepte

Logistische Konzepte

  • Logistikkonzept steht für ein Grundprinzip, eine „Philosophie“, einen Denkansatz oder eine Grundidee, die einem Logistiksystem zugrunde liegen kann.

    Die ESG unterstützt im Bereich der Logistik sowohl die Projekte der Bundeswehr über alle Phasen des Customer Product Management (CPM) als auch die Industrie und andere Behörden, z.B. durch die Erarbeitung von innovativen Konzepten zu Zukunftsprojekten, wie zum Thema Distributionslogistik mit Drohnen.

  • Erstellung von:

    1. projektspezifischen logistischen Konzepten (PLK)
    2. Materialerhaltungskonzepten (MEK)
    3. Geräteinstandsetzungskonzepten (GIK)
    4. Konzepte im Rahmen von logistischen Abweichungsanalysen

    Alle Konzepte stehen in engem Zusammenhang bzw. basieren auf den Ergebnissen des Konfigurationsmanagements und der Logistics Support Analysis (LSA).

Logistische Analysen mit Simulation

Logistische Analysen mit Simulation

  • Die Simulation ermöglicht die Analyse eines operationellen Szenarios unter Berücksichtigung alternativer logistischer Strategien. Zusätzlich lassen sich die zugehörigen Kosten abschätzen. Erst durch diese Kombination lassen sich belastbare Aussagen ableiten und eine fundierte Entscheidung treffen.

    Die ESG unterstützt ihre Kunden in der Fragestellung: „Welche logistische Strategie ist optimal für den Einsatz?“

    • Simulation kann für Entscheidungen ein hilfreiches und begründetes Management-Tool sein, um
      • eine Optimierung, Visibilität und Transparenz,
      • eine Minimierung des Steuerungsaufwandes und
      • eine Verbesserung in der Planung zu erzielen.
    • Schnelle, verlässliche und kundenspezifische Antworten
    • Frühzeitige Erkennung und Abstellung zu erwartender Probleme

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Logistische Analysen mit Simulation

Referenzen und Projekte

    • Analyse von logistischen Prozessen und Logistik-Massendaten inkl. Datenqualitätsmanagement zur Optimierung von Bestands- und Bevorratungsdaten sowie Reichweitenermittlung z.B. mit Tool InfoZoom®
    • Ersatzteiloptimierung für kosteneffiziente Bevorratung
    • Analyse und Aufbereitung von Daten aus SinN- und SAP-Quellen
    • Predictive Analysis (Maintenance) mit SmartData Methode
    • Simulationsbasiertes integriertes Kapazitäts- und Systeme-Management für die effiziente Verfügbarkeit von Material und Personal
    • Logistisches Struktur- und Ressourcenmanagement unter Berücksichtigung dynamischer Faktoren



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Materialbewirtschaftung

Materialbewirtschaftung

  • Die Materialbewirtschaftung oder auch Materialwirtschaft beschäftigt sich mit der Verwaltung sowie der zeitlichen, mengenmäßigen, qualitativen und eventuell auch räumlichen Planung und Steuerung der Materialbewegungen innerhalb eines Unternehmens sowie zwischen dem Unternehmen und seiner Umwelt.

    Die ESG koordiniert den Warenfluss zwischen Lieferanten, Kunden, Bedarfsträgern und den Lagern. Dabei ist die ESG der logistische Dienstleister für das Materialmanagement von Ersatzteilen für Geräte und Systeme von Bund und Industrie. Das Supply Chain Management für zentrale und dezentrale Lagerhaltung inkl. Leistungscontrolling, Engpassmanagement, Prognose und Simulation steht hierbei im Vordergrund.

    1. Logistische Analysen für Bevorratungsstrategien
    2. Einsatz eigener Software MDNpro für das Materialmanagement
    3. Beratung, Betreuung und Logistische Konzepte
    4. Obsoleszenz Services
    5. Stammdatenmanagement
    6. Training, Ausbildung und Schulung



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Materialbewirtschaftung

Materialbewirtschaftung


Referenzen und Projekte:

  1. Betrieb der Zentralen Bundeswehr Ersatzteil Logistik (ZEBEL) und dezentral für die Bundeseigenen Lager der Luftwaffe (BEL)
  2. Material- und Ersatzteil-Management: High-Level Services mit eigener Software MDNpro
  3. Transportmanagement und Versorgung der fünf staatlichen Prägestellen (Münzstätten) mit Münzrohlingen
  4. Instandsetzungssteuerung (Gerätemanagement) für Luftfahrzeuge wie bspw. P-3C Orion
  5. Kooperation mit Airbus Defence & Space im Bereich Datenmanagement, Materialmanagement, Betriebsunterstützung, Planung und Logistik für das Luftfahrzeug A400M (hole in the wall)
  6. After Sales Support und Value Added Services (z.B. KIT)

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Obsoleszenz Services

Obsoleszenz Services

  • Die ESG und ihr Netzwerk verfügen über langjährige Erfahrung im Obsoleszenz-Management.

    Risiken und Kosten einer Obsoleszenz lassen sich mit einem strategischen Management der ESG und der passenden Strategie minimieren.

  • Obsoleszenz-Strategie

    Reaktiv (Strategie 1):

    • Reagieren auf Obsoleszenz-Probleme, soweit und sobald sie auftreten

    Proaktiv (Strategie 2):

    • Agieren bevor Obsoleszenz auftritt
    • Rechtzeitiges Handeln, frühzeitige Informationsgewinnung
    • Vorbeugende Maßnahmen


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Obsoleszenz Services

Obsoleszenz Services

  • Die ESG unterstützt im Rahmen der Technischen Logistischen Betreuung zahlreiche Waffensysteme der Bundeswehr durch proaktives Obsoleszenz-Management.

  • Referenzen und Projekte:

    • Produktverbesserung CH-53
    • MK-41
    • Bodendienstprüfgeräte und Sonderwerkzeuge (BPS)
    • COBRA



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Produktbeobachtung

Produktbeobachtung

  • Unter Produktbeobachtung versteht die ESG die Erfassung, Verarbeitung und Auswertung von Betriebs- und Instandsetzungsdaten komplexer Waffensysteme.

    • Permanente Überwachung der Stördaten im Hinblick auf Geräteverschlechterungen / -Schwachstellen
    • Bewertung der Stör- und Instandsetzungsdaten
    • Bewertung technischer Informationen aus Betrieb, Wartung, Materialmanagement, von Instandsetzern, OEMs
    • Herstellung der Transparenz des Betriebsverhaltens der Systeme / Geräte, um Entscheidungen in der Materialerhaltung nach technischen und wirtschaftlichen Kriterien zu ermöglichen


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Produktbeobachtung

Produktbeobachtung

  • Datenaufbereitung und Datenanalyse bilden die Grundlage für Informationen, Vorschläge, Berichte und Daten, die die ESG ihrem Kunden zur Verfügung stellen. Im Einzelnen können das sein:

    • Ausfallratenanalysen für Systeme / Baugruppen ganzer Waffensysteme
    • Gerätebedarfsplanung für fliegende Waffensystem wie z.B. Tornado
    • Reichweitenermittlung für obsolete Systeme und Baugruppen hinsichtlich Endbevorratung
    • Überprüfung der Time Between Overhaul (TBO) für Time Change Item (TCI) Bauteile
    • Erstellen von Waffensystemübersichten für die Waffensysteme Tornado und Transall


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Produktbeobachtung

Datenqualität

  • Eine hohe Datenqualität ist die Grundlage für eine belastbare Ausfallratenanalyse und Prognose.

    Die ESG wendet hierfür vielfältige Datenchecks und Verfahren an.

    • Durchführung von Plausibilitätsprüfungen hinsichtlich Befüllungsgrad der Datenfelder
    • Korrektur und Vervollständigung der Daten
    • Blockbildung und Bewertung der Daten auf der jeweiligen Systemebene
    • Vergabe von Kennern (z.B. bestätigter / unbestätigter Störfall)
    • Erkennung und Eliminierung von Verfahrensfehlern (z.B. Erfassungsfehler)
    • Schulung / Ausbildung des Instandsetzungspersonals


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Produktbeobachtung

Engineering

  • Die ESG stellt im Rahmen des Geräte- und Systemengineering den Betrieb und die Versorgbarkeit der Geräte unter Einhaltung rechtlicher Bestimmungen sicher.



    • Erstellung und Begleitung von Änderungsveranlassungen incl. zulassungsrelevanter Vorgänge (Muster betreuende Firma)
    • Erstellung von Gerätespezifikationen, Durchführung von Marktanalysen
    • Durchführung proaktives Obsoleszenzmanagement
    • Erstellung von Versorgbarkeitsanalysen / Ermittlung von Endbevorratungsmengen
    • Sonderthemen: IT-Sicherheitskonzepte / Gefährdungsbeurteilungen / Umweltverträglichkeitsanalysen / Lebensdauerverlängerungsprogramme



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Safety

Safety

Unter Safety versteht die ESG den Schutz der Umgebung vor einem Objekt. Im Gegensatz zu „Security" als Schutz des Objektes vor der Umgebung.


Die ESG betrachtet dabei folgende Themengebiete:


  1. Gefährdungsbeurteilung
  2. Umweltverträglichkeitsanalyse
  3. Funktionale Sicherheit
  4. CE-Kennzeichnung


Safety

Gefährdungsbeurteilung

  • Ziel einer Gefährdungsbeurteilung ist es, unter Beachtung verschiedener Verordnungen (Betriebssicherheitsverordnung, Gefahrstoffverordnung) und der allgemeinen Normen, wie:

    • Arbeitsschutzgesetz,
    • Betriebssicherheitsverordnung,
    • Arbeitsstättenrichtlinie,
    • Technische Richtlinien,
    • DGUV

    die Grundsätze die notwendigen Maßnahmen für die sichere Bereitstellung und Benutzung der Arbeitsmittel zu ermitteln.



  • Dabei sind insbesondere die Gefährdungen zu berücksichtigen, die mit der Benutzung des Arbeitsmittels selbst verbunden sind und die am Arbeitsplatz durch Wechselwirkungen der Arbeitsmittel untereinander oder mit Arbeitsstoffen oder der Arbeitsumgebung hervorgerufen werden.






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Safety

Gefährdungsbeurteilung

  • Methode:

    • Gefährdungsbeurteilung mit OSIMA®


  • Referenzen Militär:

    • UH TIGER, NH 90, Eurofighter, PATRIOT
    • DINGO 2, FENNEK, BPz, YAK, KPz Leopard, Wiesel, PUMA
    • ALADIN, LUNA, MIKADO
    • Simulatoren, Feldlager


    Referenzen Zivil:

    • u.a. Wernsing Feinkost GmbH


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Safety

Umweltverträglichkeitsanalyse


  • In der Umweltverträglichkeitsanalyse (UVA) wird dargestellt, welche Umweltbelastungen bei der Entwicklung, Nutzung und Entsorgung eines Produktes zu erwarten sind.


  • Leistungen:

    • Definitionsphase und Datengewinnung
    • Schadstoffidentifizierung und Bewertung
    • Ergebnisdarstellung mit Zusammenfassender Bewertung


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Safety

Umweltverträglichkeitsanalyse

  • Methode:

    • Herstellerabfragen
    • Sicherheitsdatenblätter auswerten
    • Technische Datenblätter auswerten


    Normen:

    • Gefahrstoffverordnung
    • Chemikalienverbotsverordnung
    • Abfallrechtliche Vorschriften




  • Referenzen:

    • UH-TIGER, NH90, P-3C Orion
    • FENNEK, TPz Fuchs
    • Simulatoren
    • Eurofighter





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Safety

Funktionale Sicherheit

  • Funktionale Sicherheit (FuSi) bezeichnet den Teil der Sicherheit eines Systems, der von der korrekten Funktion der Systeme und externer Einrichtungen abhängt.

  • Referenzen:

    • MEADS
    • COBRA
    • Simulatoren
    • Versuchsträger VTOL UAV



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Safety

Funktionale Sicherheit

  • Methode:

    • Preliminary Hazard Analysis (PHA)
    • Functional Hazard Analysis (FHA)
    • System Safety Analysis (SSA)
    • Failure Modes and Effects (Criticality) Analysis (FME(C)A)
    • Fault Tree Analysis (FTA)
  • Normen:

    • DIN EN 61508
    • Mil - Std 882 E
    • ISO 26262 (ESG Automotive-Bereich)
    • SAE ARP 4754, 4761
    • DO -178 B/ DO - 254


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Safety

CE-Kennzeichnung

  • Mit der CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller oder EU-Importeur, „dass das Produkt den geltenden Anforderungen genügt, die in den Harmonisierungsrechtsvorschriften der Gemeinschaft über ihre Anbringung festgelegt sind.“

  • Referenzen:

    • MEADS
    • COBRA
    • Simulatoren
    • Versuchsträger VTOL UAV


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Safety

CE-Kennzeichnung

  • Methode:


  • Ausgewählte Normen:

    • Maschinenrichtlinie
    • Niederspannungsrichtlinie
    • Elektromagnetische Verträglichkeit




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Stammdatenmanagement

Stammdatenmanagement

Stammdatenmanagement umfasst alle strategischen, organisatorischen, methodischen und technologischen Aktivitäten in Bezug auf die Stammdaten einer Organisation. Stammdaten sind in der Datenverarbeitung wichtige Grunddaten einer Unternehmung, die über einen gewissen Zeitraum nicht verändert werden.

Die ESG unterstützt ihren Kunden dabei, seine Datenqualität zu verbessern, um somit Geschäftsprozesse zu optimieren und Kosten zu minimieren. Das Ziel dabei ist, die Maximierung und die langfristige Sicherung der Datenqualität sowie der system- und anwendungsübergreifenden Datenkonsistenz zu gewährleisten.

  1. Zentrales Stammdatenmanagement SASPF
  2. Datenaufbereitung
  3. Beratung und Betreuung
  4. Logistische Konzepte
  5. Logistische Analysen mit Simulation
  6. Einbindung der Tools in der ESG

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Stammdatenmanagement

Stammdatenmanagement

    • Stammdatenerfassung und -pflege der
      • Materialstämme
      • Technische Objektstrukturen
        • Technische Plätze
        • Equipments
      • Messpunkte (Zähler)
      • Wartungspläne und Instandhaltungsanleitungen
      • Instandhaltungsstücklisten
    • zentrales Stammdatenmanagement SASPF Bundeswehr
      • Instandhaltungsstammdaten
      • Sanitätsmaterialstammdaten
    • Erarbeitung Stammdatenkonzeptes für die Instandhaltungsprozesse der Bundeswehr in SASPF
    • SASPF-konforme Bereitstellung der Stammdaten der Luftwaffe



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Studien

Technische und Nicht-Technische Studien


Eine Studie ist eine wissenschaftliche Untersuchung über eine Einzelfrage.

Die ESG bearbeitet im Wesentlichen Technische und Nichttechnische Studien für Bund und Industrie mit logistischen und technischen Aufgabenstellungen.


  1. Studie „Kompetenzorientierte Ausbildung in der Bundeswehr“
  2. Studie „Liefern unbemannte Luftfahrzeuge einen Beitrag zum Lastentransport?“
  3. Studie "Modulsystem Feldlager Typ II"
  4. Fallstudie zum Verfügbarkeits- und Kapazitätsmanagement der Bundeswehr für den Kampfpanzer Leopard
  5. Beratung und Betreuung
  6. Logistische Analysen mit Simulation


Tools

Tools

Ein Tool ist ein System oder Hilfsprogramm und somit eine Anwendung für Nutzer eines Computers, um Prozesse digital und automatisiert abzuwickeln.

Die ESG unterstützt durch Tools den Bearbeiter im Bereich und bei den Aufgaben Gefährdungsbeurteilung, Kodifizierung, Materialmanagement etc.

OSIMA®: Gefährdungsbeurteilung

N-CORE: Kodifizierung und Katalogisierung von NATO Material

MDNpro: Materialmanagementsystem

APART: S2000M-Redaktionssystem

QuILS: Materialerhaltungstätigkeiten

InfoZoom®: Auswertung- und Analysetool


Tools

OSIMA®

  • OSIMA® ist die intelligente Software-Lösung für die Erstellung und Dokumentation Ihrer Gefährdungsbeurteilung.

    Ein durchdachtes, strukturiertes Konzept entlastet Sie von unnötiger administrativer Arbeit. Neben dieser Erleichterung verbessert OSIMA® zudem die Qualität und die Wirtschaftlichkeit Ihrer Arbeitsschutzorganisation.

  • Eine integrierte, am Markt einzigartige Gesetzesdatenbank unterstützt Sie darüber hinaus bei der Überwachung und Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften.

Tools

N-CORE

  • N-CORE ist die führende Lösung für die weltweite Kodifizierung und Katalogisierung von militärischem Material für die NATO-Kodifizierungsbüros, Streitkräfte und die öffentliche Hand sowie für die Industrie.

    N-CORE ist ein einfach zu bedienendes, web-basiertes Informationssystem auf der Grundlage der Regeln und Verfahren der NATO-Klassifizierungssystems (NCS) nach NATO-Handbuch ACodP-1-Spezifikationen.

  • Es unterstützt alle nationalen und internationalen Kodifizierungsprozesse und ermöglicht die dezentrale Pflege der Datenbank. N-CORE besteht aus einem Core-System, das die wichtigsten, essentiellen Kodifizierungsprozesse abdeckt und einer breiten Palette von Zusatzmodulen, wie z.B. einer zertifizierten Standardschnittstelle zu SAP oder Schnittstelle zu MAXIMO.

Tools

MDNpro

  • Die ESG betreibt mit MDN ihr eigens Materialmanagementsystem und steuert mit der entwickelten Softwarelösung z.B. das Zentrale Bundeswehr Ersatzteillager, die Materialwirtschaft für den A400M sowie die dezentralen Bundeseigenen Lager der Luftwaffe.

    • Problemloser Systemzugang für externe Kunden und Partner
    • Variable Lagerverwaltung
    • Gerätemanagement mit Instandsetzungsverfolgung
    • Leitstand (Data Warehouse) mit Auswertemöglichkeiten
    • Schnittstellenfähigkeit zu SAP oder anderen ERP-Systemen
    • Planzahlorientierte Rechenmodelle für die Sollermittlung inkl. Bedarfssimulation und Prognosetool, materiell und finanziell
    • Engpassteilemanagement, Arbeitsstoppverfahren
    • Grafische Informationen zu Instandsetzungsprozessen und Bedarfssimulationen mit Engpassbewertung
Tools

APART

  • APART ist ein Redaktionssystem zur Erstellung und Verwaltung von Ersatzteil-Stammdaten gemäß dem Standard ASD S2000M. Es eignet sich dabei gleichermaßen für Datenerstellung auf Seiten der Wehrtechnischen Industrie als auch zur Datenprüfung und Weiterverarbeitung auf Seiten der Streitkräfte.

    APART ermöglicht das effiziente Bearbeiten von mehrsprachigen und umfangreichen Ersatzteil-Projekten mit komplexen Datenstrukturen. Das Erstellen von S1000D-IPD-Datenmodulen, Erzeugen von Ersatzteilurlisten sowie umfangreiche Im- und Exportfunktionen erlauben eine integrierte Nutzung der Ersatzteildaten im ILS-Entwicklungsprozess.

  • Projektspezifische Qualitätsregeln stellen sicher, dass die Daten vollständig und konsistent sind und den Vorgaben des Guidance Documents entsprechen.

    Die nationalen Vorgaben der deutschen Durchführungsbestimmungen zur S2000M werden ebenso unterstützt wie der Austausch von Kodifizierungsdaten mit einer nationalen Kodifizierungsbehörde wie dem Logistikkommando der Bundeswehr.

Tools

QuILS

  • QuILS ist ein Redaktionssystem zur Erstellung und Verwaltung von Datenmodulen und Publikationen gemäß dem Standard S1000D.

    Der Bau und Betrieb von komplexen Systemen stellt die Verantwortlichen vor große Herausforderungen. Um diesen gerecht zu werden, müssen gewisse Regeln beachtet und ausgereifte Techniken eingesetzt werden.

    Speziell im militärischen Umfeld wurden hierfür Standards entwickelt – ASD/AIA SPEC S1000D und S2000M – auf deren Basis multinationale Projekte durchgeführt werden, in denen Kunden und Auftragnehmer eine gemeinsame Sprache sprechen.
  • Das Strukturieren, Dokumentieren, Darstellen, Prüfen, Publizieren und Austauschen von Informationen stellt hierbei die wesentlichen Grundvoraussetzungen dar. Mit dem Produkt QuILS aus der logistischen Produktfamilie der ESG steht ein Tool zur Verfügung, in dem stringent die Vorgaben der ASD/AIA SPEC S1000D umgesetzt werden. Zum Zweck der Qualitätssicherung und dem Datenaustausch wird QuILS bei der Bundeswehr im Rahmen von BESTD eingesetzt.

Tools

InfoZoom®

  • Die ESG nutzt zur Auswertung und Analyse von Massendaten das Tool InfoZoom®, um beliebige Datenmengen auf Knopfdruck zu visualisieren und für alle Beteiligten ein transparentes und einheitliches Verständnis der Daten zu schaffen.
    Es ermöglicht flexible und schnelle Selektionen sowie gezielte ad hoc-Auswertungen.
    Der Kunde erhält Antworten auf Fragen, die er bis dato nicht im Fokus hatte – neue Zusammenhänge innerhalb der Datenbestände werden aufgedeckt.

    • Bedarfsorientierte Analysen und Anwenderfreundliche Bedienung
    • Erkennung fehlerhafter und fehlender Daten zur Verbesserung der Datenqualität
    • Zeitnahe Unterstützung für fundierte Entscheidungen
    • Komplementär einsetzbar zu BI-, ERP-, CRM-Systemen
Training, Ausbildung und Schulung

Training, Ausbildung und Schulung


Der Begriff Training steht allgemein für alle Prozesse, die eine verändernde Entwicklung hervorrufen.

Die ESG als Software- und Systemhaus bietet eine auf den Kunden zugeschnittene Produktpalette. Neben der Entwicklung und einem User Help Desk, werden die Anwender ebenfalls durch unsere Trainer geschult und ausgebildet, sodass ein effektiver und effizienter Einsatz der Anwendung bzw. der Tools gewährleistet ist.


  1. Ausbildungssimulator TIGER, JFST, MK41, CH-53
  2. Cyber Training Center (CTC) mit Seminaren, Workshops und In-House-Schulungen
  3. TORNADO VASTOR
  4. Anwenderschulung u.a. für MDNpro, OSIMA®
  5. Ausbildung des fliegerischen Personals für das SeLa-System